Frei Liste Oberbayern: BGI-Vorsitzender Christian Lange auf Platz 4

Freie Liste Oberbayern (FLO) startet zur Bezirkstagswahl am 14. Oktober 2018

Die Freie Liste Oberbayern (FLO) hat ihre Liste für die Bezirkstagswahl in Oberbayern am vergangenen Samstag in Dachau aufgestellt. Dabei wurde der BGI-Vorsitzende Christian Lange auf Platz 4 der erstmals in Oberbayern antretenden Liste gewählt.

Die unabhängige Wählergruppe, die erstmals zur Bezirkstagswahl antritt, setzt dabei auf eine Vielzahl bekannter und erfahrener, parteiunabhängiger Kommunalpolitiker. Die FLO tritt flächendeckend in allen 31 oberbayerischen Stimmkreisen mit Direktkandidaten an und stellt zusätzlich weitere 30 Listenkandidaten auf.

49 dieser insgesamt 61 Kandidaten sind kommunale Mandatsträger. Darunter befinden sich sechs 1. Bürgermeister, drei 2. Bürgermeister und ein 3. Bürgermeister, ein Vizelandrat (Dachau), eine Bezirksrätin, 5 Kreisräte, 15 Stadträte, 16 Gemeinderäte und ein Münchner Bezirksausschussmitglied.

Zum Spitzenkandidaten wurde einstimmig Kreisrat Sebastian Leiß aus Dachau gewählt. Der 28-jährige hatte im vergangenen Jahr die FLO initiiert. Auch alle weiteren Kandidaten wurden einstimmig nominiert: auf Platz zwei und drei folgen Bezirksrätin Martina Wenta (Traunstein) und 1. Bürgermeister Josef Steigenberger (Bernried). Ihnen folgen der Ingolstädter Stadtrat und BGI-Fraktionsvorsitzende Christian Lange, Stadtrat Dr. Andreas Ströhle (Fürstenfeldbruck), 1. Bürgermeisterin Sandra Meissner (Kottgeisering) und Stadtrat Robert Judl (Freilassing). Auf den Plätzen 7 bis 10 kandidieren 1. Bürgermeister Arno Nunn (Oberammergau), Stadträtin Brigitte Gruber (Töging) und Kreis- und Stadtrat Josef Dietenhauser (Schrobenhausen).

Die FLO will mit parteifreien Bezirksräten aus den Stadt- und Gemeinderäten für mehr Transparenz und mehr kommunalpolitische Kompetenz im Bezirkstag sorgen. Bislang sind im obersten Kommunalgremium in Oberbayern ausschließlich etablierte Parteien vertreten. Darüber hinaus ist eine stärkere Vernetzung der kommunalen Ebenen ein großes Anliegen dieser neuen Liste. Die Bezirke erhalten ihre Mittel im Rahmen eines Umlageverfahrens aus den Landkreisen und kreisfreien Städten: eine verstärkte Mitsprache von erfahrenen Kommunalpolitikern aus eben diesen zahlenden Kommunen und Kreisen ist ein Ziel der FLO. Weitere Themen des Wahlprogramms werden unter anderem eine menschliche Weiterentwicklung der Pflegesituation im Bezirk sein und eine diskriminierungsfreie Behandlung psychiatrischer Patienten

Damit die FLO zur Wahl antreten kann, benötigt sie jetzt noch 2.000 Unterstützerunterschriften, die in den nächsten Wochen in Oberbayern gesammelt werden.

 

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