Soziales

„Wir kümmern uns um kranke Menschen in unserer Stadt und stärken das Klinikum“

Leben und Gesundheit
  • Stärkung des Klinikums durch deutlich mehr Pflegepersonal
  • Ausbau des Berufsbildungszentrums am Klinikum
  • Mehr Fort- und Weiterbildungsangebote für das Personal
  • Schaffung eines ausreichenden Angebots an bezahlbarem Wohnraum für Pflegepersonal

Wir werden für eine Verbesserung des Pflegeschlüssels in allen Stationen des Klinikums von derzeit 1:10 auf 1:6 (in Norwegen beträgt dieser Schlüssel sogar 1:4) sorgen, so dass für die Patienten in allen Abteilungen des Klinikums wieder ausreichend Pflegepersonal zur Verfügung steht. Dadurch erreichen wir auch eine deutliche Optimierung der Arbeitssituation des Pflegepersonals im Klinikum.

Um ausreichend Personal zu bekommen, werden wir ein Programm zur Personalgewinnung und Motivation auflegen. Zusätzlich wird auch ein transparentes Fort- und Weiterbildungskonzept für das Pflegepersonal und alle weiteren Mitarbeiter entwickelt. 

Das Reinigungspersonal im Klinikum wird nicht mehr über Fremdfirmen beauftragt, sondern wieder in das Stammpersonal des Klinikums eingegliedert. Dadurch werden die hohen Hygienestandards in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Altenheimen gesichert und lassen sich weiter verbessern. 

Wir werden die Entwicklung der letzten Jahre umdrehen: Es wird eine Ausweitung des Angebots beim BBZ für medizinische und Pflegeberufe geben.

Unser Ziel ist die umfassende Attraktivitätssteigerung der Kliniken, Pflege- und Senioreneinrichtungen als Arbeitgeber. Dazu gehört für uns auch die schnellstmögliche Schaffung eines ausreichenden Angebots an bezahlbarem Wohnraum für Auszubildende und das gesamte Pflegepersonal. Zudem ist zu prüfen, inwiefern auch dem Personal anderer Kliniken bevorzugter Wohnraum zur Verfügung gestellt werden kann. 

„Wir kümmern uns um Familien, ältere Mitbürger und Menschen mit Problemen in unserer Stadt“

Leben und Familie
  • Familienstützpunkte in allen Stadtteilen
  • Wiedereinführung der mobilen Jugendarbeit
  • Inklusion unterstützen, fördern und leben
  • Schaffung eines Nothilfefonds für Härtefälle
  • Mehrgenerationenhäuser in den Stadtteilen
  • Anreize zur Schaffung von neuen Kurzzeitpflegeplätzen
  • Errichtung alternativer Bestattungsmöglichkeiten 

Um Familien ein passendes Angebot zur Beratung bieten zu können, werden wir dafür sorgen, dass in allen Stadtteilen ein Familienstützpunkt zur Verfügung steht. Für uns gehört dazu auch der bedarfsorientierte Ausbau sozialpsychologischer Angebote für die gesamte Stadtgesellschaft (Kinder-, Trauma- und Erwachsenenpsychologie). 

Wir werden Maßnahmen zur Inklusion nicht nur unterstützen, sondern aktiv fördern und ausbauen.

Wir wollen den Menschen eine Wohnumgebung bieten, in der sie generationenübergreifend soziale Kontakte knüpfen können und in der barrierefreies Wohnen als Aufgabe der Stadtplanung selbstverständlich ist. Wir werden öffentliche, klar gekennzeichnete Hundeauslaufzonen in Grünanlagen schaffen. Durch die Einrichtung / Freigabe von Hundeauslaufzonen erhalten Hundebesitzer die Möglichkeit, ihre Tiere laufen und spielen zu lassen, ohne dabei Unbeteiligte, z.B. Familien mit kleinen Kindern, zu stören oder zu gefährden.

Hierzu werden wir auch Mehrgenerationenhäuser und alternative Wohnprojekte fördern und Genossenschaften sowie Investoren aktiv zur Schaffung solcher Lebensumfelder motivieren.

Es ist unser Ziel, gemeinsam mit allen Trägern, die in der Altenpflege aktiv sind, dafür zu sorgen, dass in Ingolstadt eine ausreichende Anzahl an Kurzzeitpflegeplätzen zur Verfügung steht. 

Neben der Altenpflege bauen wir ebenso das Angebot im Palliativ- und Hospizbereich bedarfsgerecht kontinuierlich weiter aus. 

Wir integrieren alternative Bestattungskonzepte in die städtischen Friedhöfe, um den Menschen auch ihre letzten Wünsche in unserer Stadt erfüllen zu können.

„Wir sorgen für eine gerechte Gesellschaft in unserer Stadt“

Leben und Gerechtigkeit
  • Klare Orientierung des politischen Handelns in unserer Stadt an der Sozialethik
  • Vermietung städtischer Gewerbeimmobilien nur an Firmen mit Tarifbindung
  • Ausbau der Jugendhilfe in den Stadtteilen
  • Bessere Teilnahme von Menschen mit Handicaps am Leben in unserer Stadt
  • Bürgerservice in den Stadtteilzentren 

Wir fördern sozialethisch handelnde Firmen und Projekte, um unsere Stadt gerechter zu machen. So wird zum Beispiel die Vermietung im GVZ durch die IFG nur an Betriebe erfolgen, die ihren Mitarbeitern Tariflöhne zahlen und gerechte Arbeitsverhältnisse anbieten. Gerechtigkeit wird insbesondere auch durch eine Abkehr von der Monopolstruktur unseres Wirtschaftsstandortes möglich werden: Wir werden diese Stadt öffnen für neue Branchen und Wirtschaftszweige wie die Biotechnologie, die Medizintechnologie und das Gesundheitswesen. 

Wir werden die Jugendhilfe durch mehr Streetworker in allen Stadtteilen wieder ausbauen. Die Jugendhilfe werden wir an die Stadtteilzentren andocken, so dass das gesamte Angebot für Familien und Jugendliche an einem Ort vorhanden ist. 

In den Stadtteilzentren wird es ein umfassendes Angebot an städtischen Dienstleistungen geben, damit Bürgerservice auch dort möglich ist.

In der Stadt werden wir für Barrierefreiheit sorgen und auch an allen öffentlich stärker frequentierten Plätzen der Stadt ein Blindenleitsystem schaffen. 

Zur Teilhabe für alle Menschen zählt für uns neben der Forderung nach barrierefreiem Zugang zu allen Dokumenten in einem Ratsinformationssystem auch das Angebot eines Gebärdendolmetschers während der Übertragung von Sitzungen und bei öffentlichen Veranstaltungen. 

Wir werden zur Erreichung dieser Ziele Expertengruppen und Betroffene in die Ausschüsse einladen.  

„Wir kümmern uns auch um benachteiligte Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund“

Integration und Migration
  • Koordination aller Aufgaben der Integration durch die Gesellschaft „in-arbeit“
  • Dezentrale Unterbringung für anerkannte und noch nicht anerkannte Asylbewerber favorisieren
  • Mehrsprachigkeit aller Angebote der Stadt
  • Beitritt zum Netzwerk „Intercultural Cities“ 

Mit uns wird Ingolstadt eine weltoffene Stadt und wir werden dafür sorgen, dass unsere Stadt zum Integrationsnetzwerk „Intercultural Cities“ beitritt. 

Die interkulturelle Öffnung der gesamten Verwaltung werden wir weiter vorantreiben. Die Steuerung dieser Aufgaben, u.a. die Sicherstellung sprachlicher Barrierefreiheit, wird bei der Integrationsbeauftragten der Stadt konzentriert.Hierzu wollen wir ein Amt für Integration und ausländische Bürger schaffen, um die Stadt näher an unsere Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund zu bringen. Die Stadt wird allen Menschen, die in Ingolstadt leben, eine kostenfreie Sprachförderung bis auf das Sprachniveau B2 anbieten. 

Auch für die in Ingolstadt lebenden Asylbewerber werden wir ein neues Kapitel aufschlagen: Die Mietverträge mit der Regierung von Oberbayern zur Anmietung von Massenunterkünften in den sogenannten Ankerzentren werden wir nach 2025 nicht verlängern. Stattdessen wird ab 2021 mit einem Programm zur Schaffung dezentraler Unterbringungsmöglichkeiten begonnen. Dieses Programm zur Schaffung günstigen Wohnraums wird allen bedürftigen Mitbürgern zur Verfügung stehen.

Wir werden die Wirtschaft dabei unterstützen, dass Geflüchtete Arbeits- und Ausbildungsplätze erhalten. Durch verschiedene städtische Maßnahmen werden wir dafür sorgen, dass diese Menschen besser ins Sozialleben integriert werden. Mit der Schaffung eines städtischen Trainee-Programms für Geflüchtete werden wir diesen auch Ausbildungsplätze in Einrichtungen der Stadt anbieten.

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