Kultur und Sport

„Wir unterstützen die Anbieter von Kultur und Sport in unserer Stadt“

Kultur – Förderung
  • Jährliche Verleihung von Kunstpreis und Kulturpreis
  • Schaffung eines Beirats „Kunst am Bau“
  • Angemessene Unterstützung und Förderung unseres Georgischen Kammerorchesters
  • Dezentralisierung: Theater und Kultur in die Stadtteile
  • Haus für Geistesgeschichte in Ingolstadt
  • Erarbeitung eines neuen Museumskonzepts bis 2021
  • Auflösung der Ingolstädter Kultur gGmbH (INVA)

Die Unterstützung des kulturellen und künstlerischen Angebots in Ingolstadt wird für uns ein wichtiges Anliegen sein. Wir haben daher bereits 2018 beantragt, dass der Kulturpreis und der Kunstpreis unabhängig voneinander jedes Jahr vergeben werden. Solche Preise motivieren die Künstler und schaffen zusätzliche Attraktivität im „Kunstraum Ingolstadt“.

Die Kammerspiele und das Museum für Konkrete Kunst und Design werden von uns wie geplant und ohne Abstriche umgesetzt.

Nachdem seit 2018 wieder eine Vertreterin für das wichtige Thema „Kunst am Bau“ im Gestaltungs- und Planungsbeirat sitzt, wollen wir 2020 einen Schritt weitergehen. Wir werden einen Beirat „Kunst am Bau“ schaffen, der sich des Themas für öffentliche Bauten und auf Wunsch von privaten Bauherren auch dieser Bauvorhaben annimmt.

Für die öffentlichen Bauvorhaben werden wir dem Stadtrat in einer entsprechenden Satzung vorschlagen, dass ab 2021 wieder 1% des Bauvolumens auch in die Kunst am Bau investiert wird.

In der klassischen Musik wurde die Ingolstädter Musikszene über inzwischen mehr als zwei Jahrzehnte vom Georgischen Kammerorchester geprägt. Die Verdienste dieses Orchesters werden wir würdigen, indem wir die Verwaltung und Organisation des Orchesters wieder auf ein Qualitätsniveau heben, welches es verdient hat. Das bedeutet, dass es wieder eine eigene Gesellschaft für das Georgische Kammerorchester geben wird. Parallel dazu werden wir 2021 die gemeinnützige Kulturgesellschaft der Stadt INVA wieder auflösen. Die gesamte Kulturarbeit der Stadt werden wir wieder in das Kulturamt der Stadt zurückholen und dort wieder integrieren. 

Im wieder gestärkten Kulturamt werden wir eine Initiative zur Entwicklung der Ingolstädter Museenlandschaft starten: Unter dem Motto „Museum ist Geschichte und Stadtidentität“ werden wir die gesamte Ingolstädter Museenlandschaft komplett auf den Prüfstand stellen und gemeinsam mit allen Beteiligten und Betroffenen ein komplettes Konzept zur Weiterentwicklung bis Ende 2021 erarbeiten. Das Ergebnis dieses Konzepts wird die Schaffung neuer städtischer Museen, die Zusammenlegung und die Vergrößerung existierender Museen sein. Ein Haus der Geistesgeschichte als Identifikationspunkt wird ein Bestandteil der neuen Ingolstädter Museenlandschaft sein.

Auch die ergänzende Nutzung der Räumlichkeiten der Museen für Tagungen und andere Events werden wir umsetzen.

Bereits heute finden im Alf-Lechner-Museum immer wieder erfolgreich öffentliche Veranstaltungen statt. Wir werden alle zur Verfügung stehenden Räume gezielt Veranstaltern und Organisatoren anbieten.

„Wir fördern den Sport in unserer Stadt“

Sport
  • Private Sportveranstalter aus der Stadt und dem Umland fördern und zur Mitarbeit einladen
  • Sportentwicklungsplan aufstellen
  • Schaffung der hauptamtlichen Stelle eines Sportreferenten
  • Sportliche Großveranstaltungen gemeinsam mit den Sportvereinen nach Ingolstadt holen
  • Sportanlagen-Instandhaltungsplan erstellen
  • Finanzielle Ausstattung des Sportamts verbessern
  • Für Trendsportarten Plätze und Geräte zur Verfügung stellen
  • Eislauffläche bei der Saturnarena errichten
  • Multifunktionshalle Ingolstadt für Sport-Großveranstaltungen

Wir werden dem Sport in unserer Stadt einen neuen Stellenwert geben und das Sportamt mit zusätzlichen finanziellen Mitteln ausstatten. Dabei geht es uns besonders auch um die Förderung lokaler und regionaler Veranstalter, deren Engagement für ihre Heimatstadt aus unserer Sicht zukünftig viel stärker unterstützt werden muss.

Ausreichend Sport hält die Menschen gesund und ist für die gesamte Volkswirtschaft ein deutlicher Pluspunkt.

Wir werden auch für diesen Bereich ein neues Gesamtkonzept mit allen Beteiligten und Betroffenen entwickeln.

Dieser Sportentwicklungsplan soll unsere Richtschnur für den Sport und die Sportförderung in unserer Stadt bis zum Jahre 2030 werden. Um die damit verbundenen ehrgeizigen Ziele erreichen zu können, werden wir einen Sportreferenten einsetzen, der im städtischen Referat für Gesundheit, Sport und Umwelt angesiedelt wird. Seine Aufgaben werden die Erarbeitung des Sportentwicklungsplans und die spätere Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen sein.

Wir wollen in der Stadt mehr attraktive sportliche Großveranstaltungen ansiedeln. Dies ist aber nur mit ausreichenden und modernen Sportstätten möglich, so dass im Rahmen des Sportentwicklungsplans auch ein Masterplan für neue Sportstätten aufgestellt und dem Stadtrat vorgelegt wird. In diesem Zusammenhang sehen wir in Ingolstadt den Bedarf für eine neue Multifunktionshalle, in der beispielsweise auch Hallenturniere oder Hallenmeisterschaften der verschiedensten Sportarten durchgeführt werden können.

Auch an dem Ziel der Errichtung einer dritten Eislaufhalle halten wir fest. Diese neuen Sportanlagen sollen spätestens 2030 den Sportvereinen und der Bevölkerung zur Verfügung stehen. 

Da auch die bestehenden Sportstätten dringend einer Sanierung und Modernisierung bedürfen, wird Teil des Sportentwicklungsplans auch ein Instandhaltungsplan für alle Sportstätten sein. Die Vernachlässigung in diesem Bereich hat in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer Vielzahl von unzumutbaren Zuständen für die Sportler in unserer Stadt geführt. Nur wenige dieser Missstände wurden zwischenzeitlich beseitigt.

Es gibt in diesem Bereich noch viel zu tun und wir setzen uns das Ziel, bis 2024 alle Sportstätten auf einen zeitgemäßen und modernen Stand zu bringen.

Auch neue Trendportarten werden wir im Auge behalten, um gerade jungen Menschen in unserer Stadt für ihren Sport ausreichend Möglichkeiten zu bieten. So ist es unserer Initiative – eine Initiative der BGI – zu verdanken, dass im Nordwesten der Stadt nun ein sogenannter Calisthenics-Park existiert.

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