Innenstadt, Stadtplanung und Denkmalschutz

Nachhaltige Bemühungen, das weitere Sterben in der Innenstadt aufzuhalten

Die Attraktivität von Innenstädten ist stark geprägt von historischer Bausubstanz. Sie sorgt für den Charme und das Flair, das die Menschen von nah und fern anzieht. Unsere historische Altstadt ist das Herz unserer Stadt. Sie ist ein Abbild unserer Geschichte und ein Ort der Stadtidentität, des pulsierenden Lebens und sie erzeugt Heimatverbundenheit.

Zu einer funktionierenden Innenstadt gehören ein vielseitiger Einzelhandel, attraktive Gastronomie und Kultur.

Der Unmut der Bevölkerung über die fast schon tote Innenstadt wächst stetig.

Wir fordern neue, vielseitige und kreative Veranstaltungskonzepte, die Nutzung des Rathausplatzes muss besser stattfinden.

Wir fordern, keinen weiteren großflächigen Einzelhandel im gesamten Stadtgebiet zu genehmigen. Ingolstadt hat zu viel Einzelhandel auf der grünen Wiese.

Wir fordern ein aktives Leerstands-Management durch die Stadt u.a. durch die Einrichtung eines Arbeitskreises mit Immobilieneigentümern und Händlern in der Innenstadt.

Wir fordern die Ausweitung der Fußgängerzone bis vor die Goldknopfgasse. An allen Einfahrten zur Fußgängerzone sind versenkbare Pfosten anzubringen.

Wir fordern die Erweiterung der Fußgängerzone um die westliche Theresienstraße und den Schliffelmarkt sowie die Moritzstraße. Damit gibt es ein Verbot jeglichen Verkehrs zwischen Rathausplatz und Schulstraße. Auch Busse und Taxis werden aus der Fußgängerzone komplett verbannt.

Wir fordern weitere Optimierungen des Christkindlmarktes. Auch der Schlossinnenhof des Neuen Schlosses muss für den Christkindlmarkt wiederentdeckt werden.

Stadtplanung und Denkmalschutz, die unserer Stadt und ihrer Geschichte gerecht werden

Bevor einfach abgerissen wird, sollte geprüft werden, ob die Stadt Gebäude aufkauft oder aber in Abstimmung mit dem Eigentümer einer sinnvollen Nutzung zuführt. Wichtige Gebäude dieser Stadt sollen nicht länger dem Verfall preisgegeben oder einfach abgerissen werden.

Wir fordern gemeinsam mit dem Eigentümer des Körnermagazins, die begonnene Planstudie zu Ende zu führen und dem Stadtrat vorzustellen, um eine für das Denkmal akzeptable Lösung zu finden.

Wir fordern, alle Planungen für den Bau des Hotel- und Kongresszentrums auf dem Gießereigelände sofort zu stoppen. Insbesondere jetzt, nach der Insolvenz des beteiligten Projektentwicklers für das Hotel, ist es an der Zeit, den Bürgerwillen festzustellen.

Wir fordern weiterhin eine Überprüfung des Neubauvorhabens für ein Kongresszentrum auf dem ehemaligen Gießereiglände.

Die Kosten explodieren - 2018 hat der Stadtrat weitere Projektgenhemigungen erteilt: Der Bau des Kongresszentrums soll jetzt mindestens 53,6 Millionen Euro kosten (hinzukommen weitere 45,4 Mio. Euro für die Tiefgarage), finanziert von der Stadt durch entsprechende Einlagen bei der städtischen Tochter IFG. Der Betrieb dieses Kongresszentrums wird schätzungsweise ein jährliches Defizit von mind. 600.000 Euro verursachen. Die BGI will, dass Bauvorhaben einer solchen Größenordnung vorher intensiv auf ihre Machbarkeit und Sinnhaftigkeit geprüft werden.

Wir fordern, dass Industriedenkmäler der Stadt erhalten bleiben und einer sinnvollen Nutzung zum Gemeinwohl der Stadt und ihrer Bürger zugeführt werden.

Wir fordern mehr Öffentlichkeit des Gestaltungsbeirates - bei öffentlichen Gebäuden sollte die Diskussion in diesem Beirat in öffentlichen Sitzungen stattfinden. Inwieweit das Gremium als beratendes Gremium ergänzend aus Ingolstädter Bürgern und Experten besetzt werden kann, sollte ebenso geprüft werden.

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