Neues Gesicht für die Ingolstädter City-Nord

Die BGI-Fraktion fordert, jetzt die Umgestaltung von Harderstraße und ZOB zu planen

Im Jahr 2015 fand ein Ideenwettbewerb bezüglich der Umgestaltung der Harderstraße bei den Ingolstädtern großes Interesse, einige Vorschläge der Architekten stießen auf eine breite Zustimmung unter den Bürgerinnen und Bürgern. Passiert ist seither jedoch nichts. Die BGI-Fraktion will das nun ändern und fordert Realisierungswettbewerbe, die eine Neugestaltung der Harderstraße und auch des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) planen.

„Die Gestaltung der Harderstraße sollte jetzt durch einen städtebaulichen Wettbewerb angepackt werden, um hier eine vernünftige Aufwertung der nördlichen Innenstadt herbeizuführen“, meint Christian Lange, OB-Kandidat und Fraktionsvorsitzender der BGI-Fraktion. „Doch auch der ZOB sollte ein neues Gesicht bekommen und überbaut werden. Wir stellen uns eine Nutzung der darüber entstehenden Gebäude als Rathaus, Shopping-Zone und Dienstleistungszentrum vor, wodurch eine gelungene Symbiose verschiedenster Nutzungsarten entstehen würde.“

Der ZOB könnte dabei weiter als Busbahnhof genutzt werden, während die neuen Räumlichkeiten von der zentralen Lage und der direkten Anbindung an den ÖPNV profitieren würden. „Diese Ergänzung des Angebots im Stadtzentrum kann zu einer deutlichen Attraktivitätssteigerung der gesamten Innenstadt führen“, ist sich Christian Lange sicher. „Zudem hätten wir mit der Nutzung eines Teils der entstehenden Büroräume als Rathaus einen bedeutend besseren Standort für die Stadtverwaltung als bei der Saturn-Arena oder am Hauptbahnhof.“

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