Verkehrsberuhigung Altstadt

Die Lärmbelastung in der Innenstadt ist ein nicht mehr hinnehmbares Problem für die Anwohner. Spazierfahrer, Parkplatzkreiser, Hobbyraser und Musikhörer sind ein ständiges Problem - vorallem nachts! Die BGI hat zusammen mit den Anwohnern ein Konzept entwickelt, welches hier vorgestellt wird.

Momentan gibt es nur zwei Einfahrverbote für die Altstadt:

Favorisierte Lösung: Automatisch absenkbare Poller, wie z.B. aktuell am Rathausplatz:

Die Alternativlösungen wurden besprochen und es kam zu folgenden Ergebnisen:

Alternativlösung - Vorteil - Nachteil  

Spielstrasse einrichten
Schrittgeschwindigkeit ist Pflicht - Ignoranz, wenn nicht kontrolliert wird (siehe Einfahrt Kreuztor)

Bodenhindernisse
Geschwindigkeit wird reduziert - Aufheulende Motorgeräusche

Bepflanzung der Strasse
Geschwindigkeit muss reduziert werden - Ansporn, Geschwindigkeit zu erhöhren, "Slalomfahrten", Fläche für Parkplätze wird vermindert

Zufahrtsberechtigung nur für Anwohner
Weniger Verkehr - Wird womöglich ebenso ignoriert wie bei Durchfahrverbot beim Kreuztor

Fest installierte Geschwindigkeitsmessgeräte
Abschreckung - Gewöhnungseffekt des Fahrers, anschließend wird wieder Gas gebeben

Die Standorte für die Poller wären wie folgt:

Vorteil Nachteil
per Fernbedienung nur für autorisierte Personen nutzbar Kostenintensiv in der Anschaffung
automatisch Steuerbar (z.B. von 6:00 bis 10:00 Uhr dauernd geöffnet für Liefervekehr zusätzliches Ampelsystem (ROT) wird benötigt, um Auto- und Farradfahrer sowie Fußgänger zu warnen
Effektiv, um Fremdfahrzeuge aus dem inneren Stadtgebiet fern zu halten bei evtl. akustischer Warnung -> Störung der Bewohner
Optisch Ansprechender als Schrankensystem Technik muss beheizt werden
kein "Suchverkehr" durch Fremdfahrzeuge  
weniger Lärm, sei es durch Musik oder Motorgeräusche  
bessere Wohnqualität  
für Hotelgäste kann eine Wechselsprechanlage vorgesehen werden  

 

KOSTEN

Benötigt werden 18 hydraulische Poller
Kosten pro Stück: ca. 14. - 18.000€
ca. 650 Fernbedienungen (Anwohner + Einstzkräfte und städtische Betriebe)

Gesamtkosten: ca. 300.000€

REFINANZIERUNG

Abgaben der Anwohner (Parkausweis)
Entnahme aus städtischem Haushalt
Evtl. auch einmalige Zahlung je Anwohner von X,- €

 

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