Soziales, Wohnen, Freizeit und Donau

Die Jugend fühlt sich in unserer Stadt nicht ernstgenommen, sondern vernachlässigt.

Die Integration in unserer Stadt funktioniert nicht so vorbildlich, wie es immer dargestellt wird: Die Stadtteiltreffs sind zu schwach besetzt. Den Ehrenamtlichen in den Stadtteiltreffs ist mehr zu helfen und sie sind zu unterstützen.

Behinderte müssen in Ingolstadt mehr Gehör finden. Unsere Stadt ist noch weit von einer behindertengerechten Stadt entfernt.

Wir fordern ein Kinder- und Jugendparlament für die Stadt, das regelmäßig tagt und dessen Ergebnisse im Stadtrat Gehör finden und möglichst umgesetzt werden. Dieses Parlament soll einen Sprecher wählen, der permanent im Stadtrat anwesend sein kann.

Wir fordern den deutlichen Ausbau von vergünstigten Leistungen in Freizeiteinrichtungen, Museen und bei Kulturveranstaltungen für Jugendliche, Senioren und Arbeitslose.

Wir fordern, dass der Behindertenbeauftragte der Stadt Ingolstadt einen Umsetzungsplan „Ingolstadt barrierefrei“ entwirft und die darin enthaltenen Maßnahmen schnellstmöglich umgesetzt werden. Nach der Umsetzung soll die Stadt einen Stadtplan „Ingolstadt barrierefrei“ herausgeben.

Wir fordern ein Konzept „Ingolstadt miteinander!“, also einen Integrationsplan für unsere Stadt, der alle Bürger unserer Stadt zur aktiven Integrationsarbeit motiviert.

Eine vorausschauende Gestaltung von Konzepten zum Abbau der Wohnungsnot

Unsere Stadt wird aller Voraussicht nach auch in den nächsten zehn Jahren weiterwachsen. Wenn aber bereits die hohen Grundstückspreise, die die Stadt selbst verlangt, eine wirtschaftlich vernünftige Bebauung kaum noch möglich machen, muss sich dies wieder ändern.

Ebenso sind für die Gemeinnützige Wohnungsbau-Gesellschaft weitere Finanzmittel zur Verfügung zu stellen, damit diese Grundstücke erwerben kann und auch ihre Kapazitäten ausbauen kann.

Wir fordern, den Wohnungsbau in Ingolstadt durch geeignete Maßnahmen, wie zum Beispiel die Ausweisung neuer Wohngebiete, weiter zu forcieren.

Wir fordern, der Gemeinnützigen Wohnungsbau-Gesellschaft weitere Finanzmittel zur Verfügung zu stellen und die Kapazitäten dieser Gesellschaft auszubauen.

Wir fordern die Überprüfung der Belegung der Sozialwohnungen, insbesondere ob noch ein Anspruch auf die Wohnung besteht.

Wir fordern unter dem Gesichtspunkt des demografischen Wandels den Bau von zusätzlichen Alten– und Pflegeheimen sowie den Bau generationsgerechter Wohnmodelle, wie z. B. „Betreutes Wohnen daheim“ (Beispiel der Wohnungsgenossenschaft Süd-West, München).

Lebenswerte Freizeitbedingungen und Ferienangebote für alle Generationen

Kurzfristig realisierbare Konzeptideen zum „Donau-Park“ und zum Naherholungsgebiet Baggersee müssen schnellstmöglich umgesetzt werden.

Die Museen-Landschaft in Ingolstadt ist grundlegend zu überplanen. Hier wurden in den letzten Jahrzehnten viele Fehlentscheidungen getroffen. Gerade aus diesem Grund ist das Buchdruckmuseum im Georgianum so wichtig.

Wir fordern die Museen-Landschaft in Ingolstadt zu erneuern, um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen und damit mehr Besucher für die Museen zu interessieren (Beispiel: Einführung kostenloser Öffnung an Sonntagen).

Eine echte Integration der Donau in unsere Stadt

Gastronomie an der Donau ist ein unverzichtbarer Teil lebendiger Freizeitgestaltung.

Wir fordern, dass endlich Projekte in Angriff genommen werden, wie sie in jeder anderen Stadt am Fluss bereits seit Jahren existieren. Dazu gehört auch die Verkehrsplanung an der Donau.

Wir fordern, dass die Donauerreichbarkeit in die Verkehrsplanung eingebunden wird. Eine Untertunnelung der Schlosslände ab der Konrad-Adenauer-Brücke würde der Donau viele Möglichkeiten geben und wäre einer der sinnvollsten und attraktivsten Schritte zur Integration des Flusses in die Stadt.

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