Innenstadt, Stadtplanung und Denkmalschutz

Nachhaltige Bemühungen, das Sterben in der Innenstadt aufzuhalten

Die Attraktivität von Innenstädten ist stark geprägt von historischer Bausubstanz. Sie sorgt für den Charme und das Flair, das die Menschen von nah und fern anzieht. Unsere historische Altstadt ist das Herz unserer Stadt. Sie ist ein Abbild unserer Geschichte und ein Ort der Identifikation, des pulsierenden Lebens und sie erzeugt Heimatverbundenheit.

Zu einer funktionierenden Innenstadt gehören ein vielseitiger Einzelhandel, attraktive Gastronomie und Kultur.

Der Unmut der Bevölkerung über die fast schon tote Innenstadt wächst stetig.

Wir fordern neue, vielseitige und kreative Veranstaltungskonzepte, die Nutzung des Rathausplatzes muss intensiver stattfinden, der Christkindlmarkt soll in die Stadt und mit verschiedenen kleinen Weihnachtsmärkten ergänzt werden.

Wir fordern, keinen weiteren großflächigen Einzelhandel im gesamten Stadtgebiet zu genehmigen. Ingolstadt hat zu viel Einzelhandel auf der grünen Wiese.

Wir fordern die Erstellung einer Bedarfsanalyse bevor weitere Hotels genehmigt und errichtet werden.

Wir fordern, dass der neue Stadtrat sofort die Generalsanierung der Fußgängerzone vom Münster bis zum Paradeplatz beschließt und noch im Jahr 2014 damit begonnen wird.

Wir fordern ein aktives Leerstands-Management durch die Stadt u.a. durch die Einrichtung eines Arbeitskreises mit Immobilieneigentümern und Händlern in der Innenstadt.

Wir fordern die Ausweitung der Fußgängerzone bis vor die Goldknopfgasse. An allen Einfahrten zur Fußgängerzone sind versenkbare Pfosten anzubringen.

Wir fordern die Erweiterung der Fußgängerzone um die westliche Theresienstraße und den Schliffelmarkt sowie die Moritzstraße. Damit gibt es ein Verbot jeglichen Verkehrs zwischen Rathausplatz und Schulstraße. Auch Busse und Taxis werden aus der Fußgängerzone komplett verbannt.

Wir fordern die Verlagerung des Christkindlmarktes in die Fußgängerzone und auf den Paradeplatz. Auch der Schlossinnenhof muss für den Christkindlmarkt wiederentdeckt werden. Dieser Markt muss kinder- und familienfreundlich sein.

Stadtplanung und Denkmalschutz, die unserer Stadt und ihrer Geschichte gerecht werden

Bevor einfach abgerissen wird, sollte geprüft werden, ob die Stadt Gebäude aufkauft oder aber in Abstimmung mit dem Eigentümer einer sinnvollen Nutzung zuführt. Wichtige Gebäude dieser Stadt sollen nicht länger dem Verfall preisgegeben oder einfach abgerissen werden.

Wir fordern gemeinsam mit dem Eigentümer des Körnermagazins, eine für das Denkmal akzeptable Lösung zu finden.

Die Bebauung des Gießereigeländes mit einem Hotel- und Kongresszentrum ist unserer Meinung nach falsch.

Wir fordern, alle Planungen für den Bau des Hotel- und Kongresszentrums auf dem Gießereigelände sofort zu stoppen. Insbesondere jetzt, nach der Insolvenz des beteiligten Projektentwicklers für das Hotel, ist es an der Zeit, den Bürgerwillen festzustellen.

Der Bau des Kongresszentrums soll alles in allem 37,8 Millionen Euro kosten, finanziert von der städtischen Tochter IFG. Der Betrieb dieses Kongresszentrums wird schätzungsweise ein jährliches Defizit von mind. 600.000 Euro verursachen. Die BGI will, dass Bauvorhaben einer solchen Größenordnung vorher intensiv auf ihre Machbarkeit und Sinnhaftigkeit geprüft werden.

Wir fordern die Durchführung einer anonymen Bürgerbefragung zur geplanten Bebauung des Gießereigeländes.

Wir fordern, dass das geplante Hochhaus am Glacis neben dem Nordbahnhof nicht umgesetzt wird.

Wir fordern, das Hallenbad Mitte an der Jahnstraße nach der Eröffnung des Sportbades umzubauen und als Veranstaltungsort neu zu nutzen. Insbesondere soll das Stadttheater während der Sanierung des Theaterbaus dieses Gebäude nutzen.

Wir fordern, dass Industriedenkmäler der Stadt erhalten bleiben und einer sinnvollen Nutzung zum Gemeinwohl der Stadt und ihrer Bürger zugeführt werden.

Wir fordern die sofortige Abschaffung des Gestaltungsbeirates. Inwieweit als Ersatz ein beratendes Gremium aus Ingolstädter Bürgern und Experten an diese Stelle treten soll, ist zu prüfen.

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