Unverständnis für Klinikumsgeschäftsführer

Warum das Posten und Twittern manchmal auch ein Schuss sein kann, der nach hinten los geht

PRESSEMITTEILUNG
Rathausopposition fordert Entlassung von Klinikums-Geschäftsführer Zugsbradl

SPD, Grüne, BGI und ÖDP sehen keine Vertrauensbasis mehr für die weitere Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer des Klinikums Alexander Zugsbradl.

Sie fordern deshalb OB Lösel auf, den Geschäftsführer von seinem Amt zu entbinden und die Angelegenheit im Aufsichtsrat des Klinikums zu besprechen. Anlass für die vier Fraktionen ist ein Tweet Zugsbradls, in dem er einen Strafantrag gegen einen Stadtrat andeutet, zwei Spitznamen nennt und dann auch noch ein Bild von "Dick und Doof" zur Illustration seiner Aktion hinzufügt.

Die vier Fraktionsvorsitzenden bringen zum Ausdruck, dass „ein derartiges Tweetverhalten eines Geschäftsführers völlig inakzeptabel ist“. Das Klinikum ist ohnehin schon in einer schwierigen Situation, da könnte man von einem Geschäftsführer erwarten, dass er alles unternimmt, um weiteren Schaden abzuwenden. Doch was tut dieser Geschäftsführer? Er heizt die Spekulationen auch noch an und äußert sich auf eine Art und Weise, die am Wochenende in der Stadt, insbesondere aber auch bei Beschäftigten des Klinikums Kopfschütteln ausgelöst hat. Aus Sicht von SPD, Grünen, BGI und ÖDP ist ein Geschäftsführer untragbar, der auf diese Weise in der Öffentlichkeit agiert. Sie fordern den OB deshalb auf, umgehend sicherzustellen, dass derartiges nicht mehr passiert. „Nach unserer Auffassung ist Herr Zugsbradl daher umgehend von seinem Amt zu entbinden!“

 

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